Zwickau wird Pilotstandort: "Fußball Verein(t) Gegen Rassismus"
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- Created on Monday, 18 July 2022 11:51
- Category: Saison 2022/2023
Das DFB-Projekt „Fußball Verein(t) Gegen Rassismus“ startet vor Ort. Bis nach der Europameisterschaft 2024 sollen im Rahmen des Projektes wirksame Netzwerke zur Bekämpfung von Rassismus im Fußball aufgebaut werden. Die Klubs an den Pilotstandorten – der 1. FC Saarbrücken, Viktoria Köln, der FSV Zwickau und Eintracht Braunschweig – freuen sich, dabei gemeinsam mit den jeweiligen DFB-Landesverbänden eine integrale Rolle spielen zu können.
„Benachteiligung und Ausgrenzung haben in unserer Gesellschaft und im Fußball nichts zu suchen. Fußball ist für alle da, das steckt tief im Wesen unseres Spiels“, erklärt DFB-Präsident Bernd Neuendorf. „Mit dem Projekt Fußball Verein(t) Gegen Rassismus setzt der DFB ein deutliches und nachhaltiges Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung. Gemeinsam mit dem Bundesministerium des Innern freuen wir uns, an den vier Pilotstandorten die Arbeit aufzunehmen.“
Begleitet von der DFB-Abteilung für Gesellschaftliche Verantwortung und Fanbelange sollen an den vier Standorten ab sofort noch intensivere Präventions- und Bildungsarbeit geleistet sowie ein qualifiziertes Beschwerdemanagement etabliert werden. Das vom Bundesministerium des Inneren (BMI) unterstützte Projekt verknüpft Strahlkraft und Knowhow der Profi-Vereine mit Strukturen und Expertise der DFB-Landesverbände, die den Amateurfußball in seiner ganzen Breite erreichen. Zudem sollen die bereits bestehenden und qualifizierten Anlaufstellen für Gewalt- und Diskriminierungsvorfälle des Saarländischen Fußballverbandes, des Fußball-Verbandes Mittelrhein, des Sächsischen Fußball-Verbandes und des Niedersächsischen Fußballverbandes gestärkt und noch enger miteinander vernetzt werden.
„Wir beim FSV Zwickau freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit dem Sächsischen Fußballverband die Zusage als Pilotstandort des vom Bundesministerium des Innern (BMI) geförderten Projekts erhalten haben und wir in den nächsten Jahren unsere Verantwortung als ein bedeutender Akteur im Sport und der Zivilgesellschaft, der viele Menschen erreicht und einbindet, weiter ausbauen können“, sagt FSV-Geschäftsführer Lars Schauer. „Durch eine engagierte Vereins- und Fanarbeit möchten wir beispielsweise Kindern und Jugendlichen vorleben und vermitteln, wie wichtig Respekt, Toleranz, Anerkennung und die Achtung der Menschenwürde sind. Hierbei kann der FSV Zwickau ein Ort werden, an dem neue Formen des gesellschaftlichen Zusammenhalts nachhaltig entwickelt und gelebt werden können.“